Zur Person

  Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen wurde am 21. Oktober 1957 im Unterfränkischem Rüdenhausen als 6. Kind von Fürst Siegfried und Fürstin Irene zu Castell-Rüdenhausen geboren. Aufgewachsen ist er im elterlichen Schloss mit einer Schwester und sechs Brüdern. Nach einer Fotografenlehre bei einem Werbe- und Industriefotografen in München begann er seine berufliche Laufbahn als Fotojournalist. Im Anschluss  an die  Zeit  bei der Deutschen Pressagentur (dpa) in Frankfurt machte er sich in Hamburg selbstständig. Er gründete zu zweit ein Büro für Presse und Public Relations.  Nicht nur die Fotografie stand im Mittelpunkt, sondern auch die Organisation von Stadtteilfesten (Pöseldorfer Altstadtfest) und großen Tanzveranstaltungen  (Ball Papillon). Auch hatten sie  das Management für den Sänger Drafi Deutscher und den HSV-Fußball-Torwart Ulli Stein. Die Durchführung von Pressekonferenzen standen ebenso auf dem vielseitigem  Programm.

In seiner fränkischen Heimat hat er sich häuslich niedergelassen und erledigt seine journalistische Tätigkeit unter anderem für die Lokalpresse aber in erster Linie für verschiedene Zeitschriften im In- und Ausland. Zu den prominenten Personen die von ihm abgelichtet wurden, zählen vor allem Stars aus Film,  Fernsehen,  der Musikszene und des Adels. Zusammen mit Deutschlands gefragtestem Adelsexperten Ernst-Heinz Breil aus Köln produzierte er Reportagen im In- und Ausland. 

1996 brachte er einen Bildband mit alten und neuen Fotografien über seinen Heimatort heraus. Das Buch mit dem Titel Rüdenhausen – Ort und Fürstenhaus in alten Ansichten“ lässt die gute alte Zeit wieder lebendig werden. 

Aus Liebe zur Blasmusik engagiert er sich stark um das volkstümliche Musikgeschehen. Von der Plattenfirma east-west" wurde ihm deshalb 1991 insbesondere für seinen Einsatz für Ernst Mosch und seine original Egerländer Musikanten, eine goldene Schallplatte verliehen.

In regelmäßigen Abständen organisiert er Konzerte in Rüdenhausen und Umgebung, meist als Benefizveranstaltungen, deren Erlös dem Verein „Lebenshilfe.e.V.“ in Kitzingen zu gute kommt. Beim „Musikalischen Winterabend“ sind bereits viele Prominente aufgetreten. 

Darüber hinaus war er maßgeblich an der Gründung der Rüdenhäuser Blaskapelle Wengertsmusikanten beteiligt, und schlägt seit dem die große Trommel. Auch bei befreundeten Musikkapellen, wie zum Beispiel bei den „Großlangheimer Musikanten“, den „Marktbreiter Musikanten“ und den „Alten Altmannshäusern“ hilft er manchmal aus. 

Bei vielen Konzerten der Blaskapelle Altmannshausen war und ist er als Moderator gefragt und auch bei anderen Kapellen führte er durch das Programm. Am erfolgreichsten waren die „Ernst Mosch - Erinnerungskonzerte“ unter anderem mit Helga Reichel und  Toni Scholl sowie Franz Watz. 

Im Jahre 2005 hat  er in seinem Haus zusammen mit zwei Freunden eine Häckerwirtschaft eröffnet. . Der Weinkeller am Schlossfasst 40 Personen. Vor allem durch die hervorragende Bratwürste und den schmackhaften „Silvaner“  ist der Weinkeller bekannt und beliebt.