Nach oben  Wengertsmusikanten

                                          20 jähriges Jubiläum 

Wengertsmusikanten“ feierten ihr 20-jähriges Bestehen

Die Wengertsmusikanten im Jubiläumsjahr

 Die „Wengertsmusikanten“ aus Rüdenhausen entstanden eigentlich aus einer Weinlaune heraus. Mit Instrumenten bepackt, laut und unfähig eine Melodie zu intonieren  zogen vor zwanzig Jahren einige gutgelaunte Herren  nachts durch den Ort und verärgerten manche Bürger durch ihre gestörte Nachtruhe. Am nächsten Tag  wurde sich entschuldigt und versprochen dass man zur Kirchweih, die in drei Monaten stattfand, mindestens drei Märsche spielen könne. Gesagt getan, mit Unterstützung einiger Mitglieder des örtlichen Posaunenchores wurde geprobt und der erste Auftritt konnte kommen. Geburtstagsständchen und kleinere Termine  steigerten sich langsam zu Weinfesten und Festzügen. Am Anfang wurde nicht nach Noten sondern nach Zahlen für die Griffe gespielt. Diese Tatsache sorgte stets für Erheiterung bei Zuhörern und Musikerkollegen. Mittlerweile können fast alle Musikanten Noten lesen und Dank ihres versierten  Leiters Gerhard Ackermann hat sich die Gruppe fest etabliert und ist als  kultureller  Bestandteil des dörflichen  Lebens aus Rüdenhausen kaum mehr wegzudenken. An zahlreichen Festen im Ort und darüber hinaus wirkten die 14 Musikantinnen und Musikanten mit . Vom  Jüngsten  mit 19 Jahren bis zum ältesten mit 83 Jahren versteht sich jeder gut, und die Freude am Musizieren hält die kleine Gruppe fest zusammen. Alljährlich besuchen sie das Ausschussfest in Laubach (Oberhessen). Sie wirken dort am großen Festzug mit. Zu den Höhepunkten zählen sicherlich die Auftritte  bei dem Schauspieler Günter Strack und die Mitwirkung bei einem großem Musikfest in Werfen ( Salzburgerland ), wo die „Wengertsmusikanten“ als einzige deutsche Musikgruppe aufspielen  durfte. Weil die Gründung der Musikkapelle in einem Weinbergshäuschen auf dem Rüdenhäuser Weinberg  „Trautberg“ besiegelt wurde, hat man sich für den Namen „Wengertsmusikanten“ entschieden. Immerhin haben sie auch das marschieren im Weinberg geübt.

 Am 23. und 24, April 2005 feierten  die Rüdenhäuser Wengertsmusikanten ihren 20. Geburtstag .  Sie machten am Samstag den Gästen und sich selbst  mit einem Konzert der  „Hergolshäuser Musikanten“ ein Geschenk.  Unter der Leitung von Rudi Fischer zelebrierten  die dreimaligen Europameister in Blasmusik böhmisch-mährisch einen „Böhmischen Abend“ in der Rüdenhäuser Turnhalle.

Am Sonntag dem 24. April veranstalteten  die „Wengertsmusikanten“ ein Blaskapellen- und Musikantentreffen in der Turnhalle Rüdenhausen.  Folgende Musikkapellen wirkten mit:  die „Alten Altmannshäuser“ unter der Leitung von Johann Beringer. Die „Blaskapelle Oberscheinfeld“ mit Edgar Nitsche und die „Marktbreiter Musikanten" unter der Führung von Kilian Mend. Die „Blaskapelle Altmannshausen“ unter der Leitung von Bettina Henninger durfte  ebenso wenig fehlen wie der „Musikverein Wiesentheid“. Die „Steigerwaldkapelle Schlüsselfeld-Burghaslach“ unter der dem Dirigat von Georg Sturm hatte ebenso ihr Kommen angekündigt. Aus dem Oberhessischen kam der "Musikverein Laubach" angereist. Der Reihe nach spielte  jede Kapelle zum erweiterten Frühschoppen auf.  Den Frühschoppen  eröffneten  die „Wengis“, wie sie im Ort liebevoll genannt werden. Gegen 16.00 Uhr endete der Frühschoppen mit einem gemeinsam gespieltem Marsch.