Wengertsmusikanten

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   Die Wengert´s, der Karli und seine Bratwürste im Bayerischen Fernsehen

Die Wengertsmusikanten im Festzelt

beim Ausflug
...im Grünen

Die Blasmusikgruppe “Wengertsmusikanten” ist heute aus dem Leben in Rüdenhausen nicht mehr wegzudenken.
Als 1986 alles mit einer lustigen Anekdote im Weinberg begann hätte sich keiner der Gründungsmitglieder diese Entwicklung auch nur träumen lassen. Nachdem mittlerweile schon das 20-jährige Bestehen gefeiert wird, sind die Wengertsmusikanten etabliert und spielen heute mit einer Besetzung von 14 Musikern. Seit dem 25. Juni 2007 spielen die Wengertsmusikanten unter neuer Führung. Manfred Barth, jahrelanger Dirigent der Steigerwaldkapelle Oberschwarzach, löste Gerhard Ackermann als musikalischen Leiter ab. Ackermann übernahm die Leitung 1994 von Matthias Graf zu Castell-Rüdenhausen und leitete insgesamt 12 Jahre die Kapelle. Aus zeitlichen Gründen zog er sich als Chef der Truppe zurück, spielt aber weiterhin die Tuba. Bei großen Auftritten, oder wenn Not am Mann ist freut man sich stets über Unterstützung durch die befreundete Kapelle aus Altmannshausen.

 

Wir trauern um unseren 

Georg Dürr 

V

 

Wie die "Wengertsmusikanten" entstanden

Gründungsfoto der Wengertsmusikanten Es begab sich im Jahre 1986, als Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen mit Freunden in seiner Hütte im Weinberg feierte. Sein Auto war noch bepackt mit Musikinstrumenten, die er für einen Bekannten verkaufen sollte. Kurz entschlossen wurden die Instrumente verteilt und jeder versuchte darauf zu spielen. Keiner von den lustigen Gesellen hatte je ein Musikinstrument gelernt und dementsprechend klang es auch. Beschwingt vom guten Wein meinten aber alle sie könnten hervorragend musizieren und der Vorschlag wurde gebracht noch durch den Ort zu marschieren. Gesagt getan. Die Instrumente gepackt ging es los nachts um 4 Uhr mit unheimlichen Getöse! Die Einwohner waren von dieser nächtlichen Aktion verständlicherweise nicht besonders begeistert. Am nächsten Tag entschuldigte man sich bei einigen und versprach bis zur Kirchweih - es waren noch 3 Monate bis dahin – könnte die Gruppe am Umzug mitmarschieren. Mit vereinten Kräften und mit Unterstützung einiger Mitglieder des Posaunenchores wurde am Kirchweihumzug teilgenommen und dabei schon ganze drei Märsche gespielt. Und somit waren die “Wengertsmusikanten" geboren.  Der Name rührt daher, dass die Geschichte im Weinberg entstanden ist, und Weinberg auf fränkisch “Wengert” heißt.

Wengertsmusikanten 1986
- Gründungsfoto -