Weinkeller am Schloß

    

Achtung - Interessante Veranstaltungen

Silvaner auch in Rüdenhausen                            Afrikanischer Flair im Weinkeller   

Christl und Gerd Fitz im Weinkeller                     Maria und Margot Hellwig feiern   

Kellerassel-Hymne im Weinkeller                        Die Rüdenhäuser Künstlerin Gertrud von Fokczynski

Der „Weinkeller am Schloss“ ist eine rustikale Häckerwirtschaft, in der es einen hervorragenden Silvaner zum Trinken sowie  einfache Gerichte zum Essen gibt. Neben "Backsteinkäs` oder Stadtwurst mit Musik" sind die original fränkischen Hausmacher- Bratwürste besonders empfehlenswert und beliebt. 

Auf Wunsch kochen wir für Sie auch andere Gerichte!

                                                                         Die drei von der Häckerwirtschaft: Hermann, Thomas und Karli.
Sollten Sie für Ihre Familienfeier noch etwas Außergewöhnliches suchen, so  könnten Sie bei uns richtig sein. Neben unserem rustikalen Gerichten stellt Ihnen unser Koch auf Wunsch ein mehrgängiges Menü zusammen. Anbei zwei Beispiele zweier Geburtstagsfeiern im Jahre 2007.

 

                                     

 

                     

 

36 Personen finden im Gewölbekeller bequem Platz. Die Öffnungszeiten können Sie am Ende dieser Seite   oder im Schaukasten vor dem Kellereingang in der Schloßstraße 10 ersehen. Als erkennbares Zeichen gilt: Wenn die rot-weiße Fahne am Haus hängt, ist geöffnet! Reservierungen nehmen wir gerne unter der Telefonnummer 09383-7044 an. Wir richten auch  Geburtstagsfeiern etc. aus. Im Sommer können geschlossene Gesellschaften auch im romantischen Garten abgehalten werden. Musikalische Unterhaltung kann auf Wunsch organisiert werden. Schauen Sie mal vorbei – wir freuen uns über Ihren Besuch!

    

 

 

Maria und Margot Hellwig freuen sich über  den "Silvaner" aus dem "Weinkeller am Schloß" in Rüdenhausen, nicht zuletzt aus dem Grunde, weil die beiden große Hundeliebhaber sind. Das Portrait des Hundes von Graf Karl ziert das Weinetikett des Jahrgangs 2005.

Wie Maria Hellwig Japans Jodelwunder Takeo Ischi im Weinkeller überraschte

 Maria und Margot Hellwig sind mit sieben anderen Stars auf großer Deutschland-Tournee. Unter dem Motto „Edelweiß der Volksmusik“ begeistern sie ihre Fans von Nord bis Süd. Unterwegs erreicht sie plötzlich die Nachricht: „Unser Gastspiel in Mühlheim ist geplatzt! Der örtliche Veranstalter ist pleite.“ Da hat die große Maria Hellwig eine zündende Idee. Als Takeo Ischi, Japans Jodelwunder, nicht im Raum ist, erklärt die Königin der Volksmusik den übrigen Sangeskollegen – Géraldine Olivier, Duo Treibsand und den drei Zillertaler Haderlumpen – ihren Plan: „Ihr wisst ja, dass der Takeo an unserem ausgefallenen Tournee-Tag seinen 59. Geburtstag hat. Den sollten wir richtig feiern. Ich rufe jetzt meinen Freund Karli, den Grafen zu Castell-Rüdenhausen, an. Der hat so einen urigen Weinkeller am Schloss. Ich werde ihn fragen, ob wir ihn für unsere Überraschungsfeier besuchen dürfen.“

 

Takeo Ischi ist Marias große Entdeckung. Sie hat ihn kennen gelernt, als er vor zwei Jahrzehnten zu einem Sprach-Aufenthalt nach Bayern kam. Nachdem sie sich von seinem Jodel-Talent überzeugt hatte, stellte sie ihn in ihrer Sendung „Früh übt sich“ vor. Seitdem ging’s mit Takeos Karriere steil aufwärts. Inzwischen ist der Japaner Stammgast in allen wichtigen Musik-Sendungen. Und seit seinem Auftritt bei Stefan Raab mit seinem lustigen Titel „Mei Bibi-Hendl“ hat ihn die jüngere Generation schon zum Kult-Star erhoben. Takeo ist in Deutschland längst heimisch geworden und lebt mit seiner Familie,  wie Maria Hellwig,  im bayerischen
Erst beim Stopp in Rüdenhausen (nahe Würzburg) erfuhr Takeo Ischi von der Feier, die Maria Hellwig ihm zu Ehren organisiert hatte. Als der japanische Künstler das gräfliche Kellergewölbe betrat, intonierten die „Alten Altmannshäuser“, eine heimische Kapelle, ein Begrüßungsständchen. Zuerst stärkten sich die Volksmusikanten mit fränkischen Spezialitäten und Casteller Wein. Dann gaben die Künstler ihrem japanischen Kollegen ein Extrakonzert. Maria und Margot Hellwig begannen mit dem Jodler „Auf die Berge bin i ganga“ und einem Lied, das einst Marias Großmutter als Sennerin auf der Alm sang. Géraldine Olivier brachte ein Lied auf Französisch. Auch die „Haderlumpen“ alias Vitus, Peter und Reinhard aus Zell am Ziller schenkten dem Geburtstagskind ein Lied aus ihrer Heimat. „Das ist der schönste Geburtstag in meinem Leben“, sagte Takeo Ischi gerührt, als die Feier lange nach Mitternacht zu Ende ging. Und alle wunderten sich, dass die 86jährige Maria Hellwig zu dieser späten Stunde noch keine Ermüdungserscheinungen zeigte..

Am nächsten Morgen ging es in dem historischen Städtchen Prichsenstadt weiter. In dem Hotel „zum Storchen“ und im Weingut Kessler gönnten sich die Stars eine Weinprobe und musizierten bis zum Nachmittag.

 

Öffnungszeiten:

Ab 10 Personen öffnen wir für Sie den Keller jederzeit. Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 09383-7044.

Am 1. Freitag im Monat trifft sich der "Gärtner-Stammtisch". An diesem Abend ist der Keller auch für die Allgemeinheit geöffnet.

Am 2. Freitag im Monat treffen sich regelmäßig die "Kellerasseln". Dieser Abend ist den Damen gewidmet. Zum Frauenstammtisch ist "Jederfrau" herzlich Willkommen!

  

              

Silvaner auch in Rüdenhausen

  

 Das 350-jährige Silvanerjubiläum machte auch in Rüdenhausen nicht Halt. Im „Weinkeller am Schloß“ kamen Weinfreunde zusammen um einem interessanten Vortrag von Jesko Graf zu Dohna, seines Zeichens Leiter des fürstlichen Archivs in Castell, zu lauschen. Er stellte in seinen Erläuterungen die Tatsache heraus, dass der Werdegang der Silvanerpflanze  – damals noch als so genannte Österreicher benannt – genau nachvollziehbar sei. Es sei davon auszugehen, dass die Erstpflanzung in Deutschland in Castell vollzogen worden sei. Das  Geschäft sei wahrscheinlich in dem früheren Wildbad in Castell zu Stande gekommen. Datum der Lieferung durch Boten und Pflanzung sowie Namen der Pflanzer sind genau festgehalten. Weingutsleiter des fürstlichen Domänenamtes in Castell Domänenrat Karl Heinz Rebitzer bewies an Hand von fünf Silvaner Weinen die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen  dieser Rebsorte. Wie bei einer Weinprobe üblich, steigerte sich die Qualität mit jedem Wein und gipfelte in einer hervorragenden Auslese. Musikalisch wurde der Weinabend von der Kleinlangheimer Pfarrgasssängern bestritten. Ihre lustigen Weinlieder fügten sich harmonisch und klangvoll  in Vortrag und Probe, so dass ein allseits gelungener Abend für Weinfreunde entstand. Wirt und Gastgeber Graf Karl zu Castell-Rüdenhausen  erklärte seinen Gästen warum er das Jubiläum der Silvaners auch in Rüdenhausen feiern wollte. Rüdenhausen sei zwar kein Weinort aber immerhin stehe der so genannte Casteller Trautberg auf Rüdenhäuser Gemarkung. Der Abend klang mit gemeinsam gesungenen Volksliedern aus.

 

Afrikanischer Flair im Weinkeller

 Interessiert lauschten die Gäste des afrikanischen Abends im „Weinkeller am Schloss“ in Rüdenhausen den Berichten von Joseph Soukoue. Der in Würzburg lebende Betriebswirt erzählte   am vergangenem Freitag  von der politischen Lage in  seiner  Heimat Kamerun und speziell über seinen Heimatstamm Bamilike. Eine interessante Diskussion entstand unter den Besuchern. Bevor es zum Essen in den Weinkeller ging, begrüßte Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen in seinem Garten die zahlreichen Gäste und freute sich darüber, dass Joseph Soukoue einige Tänze zur Aufführung brachte. Im Weinkeller wurde anschließend  ein original afrikanisches Menü gereicht. Gbandi Kossi aus Togo kochte  Cous Cous mit gegrillter Hähnschenkeule und Erndnusssauce  und dem scharfen Tschegne. Ein Mangomus mit frischem Zitronensaft und Naturjogurt  sowie Botokoin rundeten das afrikanische Menü ab. Der Gastgeber dankte allen Beteiligten, allen voran Anneliese und Margarete Schwarzmann vom Hotel „Stadt Mainz“ in Würzburg für die Vermittlung  und tatkräftige Unterstützung. Der Abend sollte der Völkerverständigung dienen  und war ein kleiner Vorgeschmack auf das internationale Afrika-Festival in Würzburg. Unter den Gästen: Baron  Crailsheim aus Fröhstockheim, Lore Strack (Witwe des Schauspielers Günter Strack), Susanne Titze (Künstlerin aus Nürnberg)  Franz Barthel (Bayr. Rundfunk) und Elmar Marquardt (Radio Charivari),  Prof. Dr. Jürgen Lehmann aus Ochsenfurt so wie Herzogin Donata von Oldenburg.

 Joseph Soukou tanzt im Garten des „Weinkeller am Schloß“ und stimmt die Besucher auf das afrikanische Menü ein.