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Wie Maria Hellwig Japans Jodelwunder
Takeo Ischi im Weinkeller überraschte
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Maria und Margot
Hellwig sind mit sieben anderen Stars auf großer Deutschland-Tournee.
Unter dem Motto „Edelweiß der Volksmusik“ begeistern sie ihre Fans
von Nord bis Süd. Unterwegs erreicht sie plötzlich die Nachricht:
„Unser Gastspiel in Mühlheim ist geplatzt! Der örtliche Veranstalter
ist pleite.“ Da hat die große Maria Hellwig eine zündende Idee. Als
Takeo Ischi, Japans Jodelwunder, nicht im Raum ist, erklärt die Königin
der Volksmusik den übrigen Sangeskollegen – Géraldine Olivier, Duo
Treibsand und den drei Zillertaler Haderlumpen – ihren Plan: „Ihr
wisst ja, dass der Takeo an unserem ausgefallenen Tournee-Tag seinen 59.
Geburtstag hat. Den sollten wir richtig feiern. Ich rufe jetzt meinen
Freund Karli, den Grafen zu Castell-Rüdenhausen, an. Der hat so einen
urigen Weinkeller am Schloss. Ich werde ihn fragen, ob wir ihn für unsere
Überraschungsfeier besuchen dürfen.“
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Takeo
Ischi ist Marias große Entdeckung. Sie hat ihn kennen gelernt, als er vor
zwei Jahrzehnten zu einem Sprach-Aufenthalt nach Bayern kam. Nachdem sie
sich von seinem Jodel-Talent überzeugt hatte, stellte sie ihn in ihrer
Sendung „Früh übt sich“ vor. Seitdem ging’s mit Takeos Karriere
steil aufwärts. Inzwischen ist der Japaner Stammgast in allen wichtigen
Musik-Sendungen. Und seit seinem Auftritt bei Stefan Raab mit seinem
lustigen Titel „Mei Bibi-Hendl“ hat ihn die jüngere Generation schon
zum Kult-Star erhoben. Takeo ist in Deutschland längst heimisch geworden
und lebt mit seiner Familie,
wie Maria Hellwig,
im bayerischen |
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Erst
beim Stopp in Rüdenhausen (nahe Würzburg) erfuhr Takeo Ischi von der
Feier, die Maria Hellwig ihm zu Ehren organisiert hatte. Als der
japanische Künstler das gräfliche Kellergewölbe betrat, intonierten die
„Alten Altmannshäuser“, eine heimische Kapelle, ein Begrüßungsständchen.
Zuerst stärkten sich die Volksmusikanten mit fränkischen Spezialitäten
und Casteller Wein. Dann gaben die Künstler ihrem japanischen Kollegen ein
Extrakonzert. Maria und Margot Hellwig begannen mit dem Jodler „Auf die
Berge bin i ganga“ und einem Lied, das einst Marias Großmutter als
Sennerin auf der Alm sang. Géraldine Olivier brachte ein Lied auf Französisch.
Auch die „Haderlumpen“ alias Vitus, Peter und Reinhard aus Zell am
Ziller schenkten dem Geburtstagskind ein Lied aus ihrer Heimat. „Das ist
der schönste Geburtstag in meinem Leben“, sagte Takeo Ischi gerührt,
als die Feier lange nach Mitternacht zu Ende ging. Und alle wunderten
sich, dass die 86jährige Maria Hellwig zu dieser späten Stunde noch
keine Ermüdungserscheinungen zeigte.. |

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Am nächsten Morgen ging es in dem
historischen Städtchen Prichsenstadt weiter. In dem Hotel „zum
Storchen“ und im Weingut Kessler gönnten sich die Stars eine Weinprobe
und musizierten bis zum Nachmittag. |
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Öffnungszeiten:
Ab 10 Personen öffnen wir für Sie den Keller
jederzeit. Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 09383-7044.
Am 1. Freitag im Monat trifft sich der
"Gärtner-Stammtisch". An diesem Abend ist der Keller auch für
die Allgemeinheit geöffnet.
Am 2. Freitag im Monat treffen sich regelmäßig die
"Kellerasseln". Dieser Abend ist den Damen gewidmet. Zum
Frauenstammtisch ist "Jederfrau" herzlich Willkommen!
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Silvaner
auch in Rüdenhausen

Das 350-jährige
Silvanerjubiläum machte auch in Rüdenhausen nicht Halt. Im
„Weinkeller am Schloß“ kamen Weinfreunde zusammen um einem
interessanten Vortrag von Jesko Graf zu Dohna, seines Zeichens
Leiter des fürstlichen Archivs in Castell, zu lauschen. Er stellte in
seinen Erläuterungen die Tatsache heraus, dass der Werdegang der
Silvanerpflanze – damals
noch als so genannte Österreicher benannt – genau nachvollziehbar sei.
Es sei davon auszugehen, dass die Erstpflanzung in Deutschland in Castell
vollzogen worden sei. Das Geschäft
sei wahrscheinlich in dem früheren Wildbad in Castell zu Stande gekommen.
Datum der Lieferung durch Boten und Pflanzung sowie Namen der Pflanzer
sind genau festgehalten. Weingutsleiter des fürstlichen Domänenamtes in
Castell Domänenrat Karl Heinz Rebitzer bewies an Hand von fünf
Silvaner Weinen die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen
dieser Rebsorte. Wie bei einer Weinprobe üblich, steigerte sich
die Qualität mit jedem Wein und gipfelte in einer hervorragenden Auslese.
Musikalisch wurde der Weinabend von der Kleinlangheimer Pfarrgasssängern
bestritten. Ihre lustigen Weinlieder fügten sich harmonisch und klangvoll
in Vortrag und Probe, so dass ein allseits gelungener Abend für
Weinfreunde entstand. Wirt und Gastgeber Graf Karl zu Castell-Rüdenhausen
erklärte seinen Gästen warum er das Jubiläum der Silvaners auch
in Rüdenhausen feiern wollte. Rüdenhausen sei zwar kein Weinort aber
immerhin stehe der so genannte Casteller Trautberg auf Rüdenhäuser
Gemarkung. Der Abend klang mit gemeinsam gesungenen Volksliedern aus.
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Afrikanischer
Flair im Weinkeller
Interessiert
lauschten die Gäste des afrikanischen Abends im „Weinkeller am
Schloss“ in Rüdenhausen den Berichten von Joseph Soukoue. Der in
Würzburg lebende Betriebswirt erzählte
am vergangenem Freitag von
der politischen Lage in seiner
Heimat Kamerun und speziell über seinen Heimatstamm Bamilike. Eine
interessante Diskussion entstand unter den Besuchern. Bevor es zum Essen
in den Weinkeller ging, begrüßte Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen
in seinem Garten die zahlreichen Gäste und freute sich darüber, dass
Joseph Soukoue einige Tänze zur Aufführung brachte. Im Weinkeller wurde
anschließend ein original afrikanisches Menü gereicht. Gbandi Kossi aus
Togo kochte Cous Cous mit
gegrillter Hähnschenkeule und Erndnusssauce
und dem scharfen Tschegne. Ein Mangomus mit frischem Zitronensaft
und Naturjogurt sowie
Botokoin rundeten das afrikanische Menü ab. Der Gastgeber dankte allen
Beteiligten, allen voran Anneliese und Margarete Schwarzmann vom Hotel
„Stadt Mainz“ in Würzburg für die Vermittlung
und tatkräftige Unterstützung. Der Abend sollte der Völkerverständigung
dienen und war ein kleiner
Vorgeschmack auf das internationale Afrika-Festival in Würzburg. Unter
den Gästen: Baron Crailsheim
aus Fröhstockheim, Lore Strack (Witwe des Schauspielers Günter
Strack), Susanne Titze (Künstlerin aus Nürnberg)
Franz Barthel (Bayr. Rundfunk) und Elmar Marquardt
(Radio Charivari), Prof.
Dr. Jürgen Lehmann aus Ochsenfurt so wie Herzogin Donata von
Oldenburg.
Joseph
Soukou tanzt im Garten des „Weinkeller am Schloß“ und stimmt die
Besucher auf das afrikanische Menü ein. |
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