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„Fußball überwindet alle Hürden – Retten Sie Leben!“ Großes Benefiz-Fussballtunier am 01. August 2009 in Nürnberg Tübingen/ Nürnberg – Die 10-jährige Ayca aus Nürnberg und die 44-jährige Claudia aus Remscheid – beide große Fußballfans - leiden an einer Erkrankung des blutbildenden Systems. Claudia hatte das große Glück und konnte einen passenden Stammzellspender finden. Für die kleine Ayca kam leider jede Hilfe zu spät – sie verstarb vor wenigen Tagen. Der
1. FC Nürnberg Fanclub „Legende“ möchte jetzt erst recht gemeinsam
mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft
mbH mit allen Mitteln den Kampf gegen die
tückische Krankheit aufnehmen. Denn noch immer sucht jeder fünfte
Patient nach einem passenden Spender, so auch die kleine Kübra aus
Herborn. Die 4-jährige leidet an Mittelmeeranämie und kann nur durch
eine Stammzelltransplantation gerettet werden. Für sie und viele andere
Patienten ist die Übertragung von gesunden Stammzellen die einzige
Heilungsmöglichkeit. Unter der Schirmherrschaft von Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen organisiert die örtliche Initiativgruppe unter dem Motto „Fußball überwindet alle Hürden – Retten Sie Leben!“ zusammen mit der DKMS ein Benefiz-Fußballturnier. „Auf die Frage, warum ich die Schirmherrschaft für die Benefizveranstaltung zu Gunsten der DKMS angenommen habe, gibt es eine klare Antwort. Gesundheit ist das größte Gut der Welt!“, betont Schirmherr Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen. „In einer Gesellschaft, wo sich oft jeder der nächste ist, muss man mit positivem Beispiel voran gehen und für die gute Sache die Werbetrommel rühren. Ich appelliere an alle Besucher des Benefizfußballspiels und darüber hinaus: Helft, damit sich für Kübra (Bild rechts), so wie bei Claudia, ein passender Spender findet.“ 16 Mannschaften werden im Kleinfeld-Turnier auf dem Gelände des SG Nürnberg-Fürth 1883 e.V. gegeneinander antreten. Ein großes Rahmen-Programm mit Versteigerung, Tombola, großem Show-Programm sowie Essen und Trinken begleitet die Veranstaltung. Im Rahmen des Benefiz -Turniers können sich Interessierte als potenzielle Lebensretter registrieren lassen. Die Erlöse gehen zu Gunsten der DKMS. Als Benefiz-Paten unterstützen Peer Kluge und Thomas Ziemer vom 1. FC Nürnberg die Aktion. „Schon zu meiner Gladbacher Zeit hatte ich erstmalig Kontakt zur DKMS“, so Peer Kluge. „Bei der damaligen Aktion des Vereins ließ sich die ganze Mannschaft typisieren. Dabei gab es zwischen mir und einer Frau aus den USA eine hohe Übereinstimmung. Nach einer weiteren Untersuchung konnte ich dieser Frau helfen. Es ist eine schöne Sache, wenn man Leben zu retten. Schließlich kann es jeden, auch die eigene Familie, treffen." Thomas Ziemer schließt sich dem gerne an: „Als der FCN Fanclub "Legende" auf mich zukam und um Unterstützung für die Benefiz Veranstaltung gebeten hat, war es für mich sofort selbstverständlich, hier als Benefiz-Pate tatkräftig unter die Arme zu greifen. Jeder von uns sollte helfen, wenn er helfen kann, Leben zu retten. Für Leute wie mich, die in der Öffentlichkeit stehen oder gestanden haben ist es doch sehr viel leichter, eine gute Sache nach vorne zu bringen. Aus der aktiven Zeit als Lizenzspieler beim FCN bin ich der Region und seinen Fans sehr verbunden und freue mich, wenn ich mit meinem Namen dieser Veranstaltung helfen kann.“ Für eine erfolgreiche Transplantation müssen die Gewebemerkmale des Stammzellspenders nahezu vollständig mit denen des Patienten übereinstimmen. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Übereinstimmung liegt zwischen 1:20.000 und 1: mehreren Millionen. Obwohl in der DKMS als weltweit größte Datei mehr als 1,9 Millionen Menschen als potenzielle Stammzellspender registriert sind, konnte für Kübra bislang kein „genetischer Zwilling“ gefunden werden. Deshalb wendet sie sich gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft an die Bevölkerung von Nürnberg und Umgebung mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung. Jeder, der sich typisieren lässt, ist eine Chance für die Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Jeder Einzelne zählt! Lassen Sie sich typisieren: Pressemitteilung Samstag, 01. 08. 2009 von 10:00 bis 16:00 Uhr SG Nürnberg-Fürth 1883 e.V. TillyPark / Ecke Edisonstraße, Nürnberg Mehr Infos auch unter http://www.fanclub-legende.de Ankünder: http://www.dadalino.at/home.html Story: http://www.dadalino.at/home/hilfreich.html Mitmachen kann jeder zwischen 18 und 55 Jahren, der in guter gesundheitlicher Verfassung ist. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, welches dann auf seine Gewebemerkmale untersucht wird. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion typisieren ließen, brauchen nicht erneut an der Registrierung teilnehmen. Ihre Daten stehen weiter für alle Patienten zur Verfügung. Allerdings sind auch bereits registrierte Spender am Aktionstag herzlich willkommen. Ohne finanzielle Unterstützung ist keine Hilfe möglich! Die Registrierung und Typisierung eines Spenders kostet die DKMS 50 Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Um die geplante Aktion überhaupt durchführen zu können, benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung! Jeder Euro zählt! DKMS-Spendenkonto 40 143 653 http://www.dkms.de bei der Sparkasse Fürth, BLZ 762 500 00
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Hiermit möchte ich Freunden und Bekannten die traurige Nachricht übermitteln, dass Ernst-Heinz Breil am 23. März 2009 seinem schweren Leiden in einem Krankenhaus in Hannover erlegen ist. Ernst Breil gehörte zu den großen Journalisten Deutschlands. Kompetenz, Fachwissen, ein hohes Maß an Allgemeinbildung und Bescheidenheit prägten seine Persönlichkeit. Durch sein zurückhaltendes stets freundliches und höfliches Auftreten hatte er eine angenehme Art mit Menschen umzugehen. Die Methode, wie er seine Interviews führte, faszinierte mich immer wieder von neuem. Er hatte seinen Beruf von der Pike auf gelernt. Angefangen beim „Allgäuer Anzeiger“, später bei den „Nürnberger Nachrichten“ kam er als junger Journalist zu „Bravo“. Für die Jugendzeitschrift gelang ihm sogar ein Exclusiv-Interview mit Elvis Presley zu bekommen. Weitere viele Stationen in der bunten Zeitschriftenwelt absolvierte er. Er leitete die Redaktion der Zeitschrift „Das Schönste“ Er arbeitete sich hoch bis auf den Chefsessel von „TV-Hören und Sehen“, „Freundin“ und das „Goldene Blatt“ , „Neue Welt“ und „Sieben Tage“ folgten. Mehr durch Zufall entwickelte sich sein Werdegang immer mehr zum Adelsexperten. Es gibt wohl kein Königs- oder Kaiserhaus, über das er nicht berichtet hätte. Über die Hochzeit von Prinz Charles und Diana in London stellte er sogar ein Sonderheft her und veröffentlichte mehrere Beiträge in unterschiedlichen Buchformaten. Seine Kenntnisse über den europäischen Hochadel wiesen ihn als Mann vom Fach aus. Immer öfter musste er für die Fernsehsender RTL oder SAT 1 Kommentare zu den neuesten Ereignissen in Königshäusern abgeben. Die Memoiren von Ufa-Star Ilse Werner, der Sängerin Manuela und des Schauspielers und Sängers Fred Bertelmann schrieb er mit Leidenschaft. Mit zahlreichen Stars verband ihn enge Freundschaft. Unvergessen sind seine Erzählungen über Erlebnisse mit Zarah Leander, Heinz Rühmann, Hildegard Knef, Ilse Werner, Peter Alexander und viele, viele andere mehr. Als sich Ernst Breil vor einigen Jahren selbstständig machte, begann unsere gemeinsame Arbeit. 26 Jahre sollten daraus werden! Wir entwickelten uns zu einem gutem Team. Unsere gemeinsam erstellten Berichte (Text und Foto) erschienen in unterschiedlichsten Zeitschriften im In- und Ausland. Unsere Termine führten uns nicht nur quer durch Deutschland, sondern ließen uns in der Schweiz, in Spanien, Österreich, der Türkei, in Italien, den Niederlanden, in Jugoslawien, Frankreich, Monaco, Portugal und in Amerika arbeiten. Wir nutzten, kurz nach dem Fall der Mauer, die Gelegenheit in den neuen Bundesländern Berichte über Schlösser und Landhäuser mit ihren Bewohnern zu machen. Viele, viele Reportagen über Adelshochzeiten, Musikinterpreten, Fernsehshows, Schauspieler und Konzerte haben wir zusammen produziert. Zu meinen schönsten Erinnerungen gehört die Arbeit für eine Serie über berühmte Komponisten. Wir besuchten die Witwen von Robert Stolz, Gerhard Winkler, Michael Jary, Nico Dostal, Fred Raimond, Werner Bochmann und Peter Kreuder. Ich könnte noch viel schreiben.... Zahlreiche medizinische Artikel für Fachzeitschriften stammen aus seiner Feder. Er kannte sich gut aus und so begab er sich bestens vorbereitet - vor gut eineinhalb Jahren - in ein Kölner Krankenhaus. um sich einer Operation am Darm zu unterziehen. Durch einen Ärztefehler wurde er querschnittgelähmt! Zunächst niedergeschlagen, dann aber optimistisch in die Zukunft schauend, ertrug er sein Schicksal mit sehr viel Geduld. Am 23. März verließen ihn seine Kräfte. Er wird mir sehr fehlen. Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen Die Beisetzung wird am Montag, dem 30. März 2009 um 12.30 Uhr im Gebäude des neuen Hauptfriedhofs in Bad Hersfeld sein.
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Zeitungsbericht aus der Kitzinger Zeitung vom 3. Mai 2006


Zeitungsbericht vom 21. Sept. 2006

Exclusiv-Bericht.
Standing Ovations für das erfolgreichstes Blasorchester der Welt in der New Yorker Carnegie-Hall
Im September 2006 wurden die Egerländer Musikanten mit ihrem Leiter Ernst Hutter nach New York eingeladen. Genau zu ihrem 50. Bestehen gaben sie in der Carnegie-Hall ein Konzert der Spitzenklasse! Auf der Bühne zu spielen wo Weltstars wie Leonard Bernstein, Frank Sinatra, Arthur Rubinstein, die Beatles, Duke Ellington und alle hervorragenden klassischen Orchester der ganzen Welt auftraten ist wohl für Musiker ein Wunschtraum der sich für die meisten nie erfüllen wird.
Für Ernst Hutter und seine Mannen ist dieser Traum Wahrheit geworden. Wenn es überhaupt ein deutsches Blasorchester verdient hat in den „heiligen Hallen“ der Carnegie-Hall“ aufzutreten, dann sind es die Egerländer!
Die absolute Präzision, die hervorragende Interpretation der Böhmischen Blasmusik ist bei den Egerländern einmalig! So eine gute Qualität findet man in keinem anderem Blasorchester. Nicht ohne Grund dürfen sie sich das „erfolgreichste Blasorchester der Welt“ nennen. Ernst Hutter nimmt es sich heraus, genau wie sein Vorbild und Vorgänger Ernst Mosch, nur mit den Besten auf der Bühne zu stehen. Da sind Posaunisten dabei, die bei den Wagner Festspielen in Bayreuth den Ton angeben. Trompeter und Klarinettisten die in Sinfonie-Orchestern, Musikkorps der Bundeswehr und der Polizei sowie bei der SWR-Bigband ihren Job machen. Tubisten die schon die halbe Welt bereisten und in Spitzenorchestern ihren Dienst leisten. Für sie alle gibt es aber nichts schöneres als zusammen mit den „Egerländer Musikanten“ auf große Tour zu gehen. Echte Freundschaft untereinander und tiefes Zusammengehörigkeitsgefühl hat die Truppe fest zusammen geschweißt. Dieser Zusammenhalt untereinander ist auch für den Zuschauer während des Konzerts zu spüren. Titel wie „Egerland-Heimatland“ „Wir sind Kinder von der Eger“ oder „Böhmischer Wind“ gehören natürlich zum Standartprogramm. Wenn sie aber mit der Solistenparade dem Publikum einheizen bleibt keiner mehr auf seinem Stuhl sitzen. Das Schlagzeugsolo von Holger Müller brachte das amerikanische Publikum nur noch zum staunen. Der Auftritt in der Carnegie-Hall wird für die Besucher und für die Musiker unvergesslich bleiben. Mit Standing Ovations dankten die zahlreichen Gäste den Musikanten und wollten sie nicht mehr von der Bühne lassen. Mit dem „Astronauten-Marsch“ beendeten sie ihr Konzert und ernteten tosenden Applaus. Wenn die Bestimmungen in der Halle nicht so streng gewesen wären (pünktlich um 10.30 musste die Bühne wieder geräumt sein ) hätte das Konzert noch lange kein Ende gefunden. War vor dem Konzert doch bei allen Musikern eine gewisse Anspannung zu spüren, so entlud sich diese danach merklich. Im Bus, auf der Fahrt zum Hotel, war Hochstimmung angesagt: Mit dem gemeinsamen singen bekannter Titel von ihrem Gründer Ernst Mosch feierten sie dann bis in die tiefe Nacht an der Hotelbar weiter.
Bereits zwei Tage zuvor spielten die Egerländer zur Steuben-Parade in New York auf. Direkt vor der Ehrentribüne platziert, intonierten sie zunächst die deutsche und die amerikanische Hymne und anschließend spielten sie ihre Polkas und Märsche. Nachdem der Zug vorbeimarschiert war, nahmen sie auf einen Wagen Platz um mit Egerländer Weisen durch die von Tausenden Menschen gesäumten Straßen von New York gefahren zu werden. Ernst Hutter zeigte sich von den Auftritten in New York hoch zufrieden. „Unser alter Chef, Herr Mosch wäre stolz auf seine Jungs gewesen“ sagte er gerührt. Die Begeisterung bei den amerikanischen Fans ging soweit, dass eventuell schon im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich eine Tournee durch die USA organisiert werden wird, so die Aussage der amerikanischen Konzertveranstalter.
Nur ein Wehrmutstropfen beeinträchtigte die Reise: In Stuttgart wieder angekommen stellte der musikalische Leiter fest, dass ausgerechnet der Koffer mit den Noten und sein Tenorhorn am Flughafen in Paris liegen blieb. Diese Dinge mussten aber auf dem schnellsten Wege nach Deutschland kommen denn Zwei Tage später stand bereits das nächste große Konzert im holländischem Arnhem auf dem Plan. Ab dem 6. Oktober beginnt dann die große Herbsttournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bis zum 25. November spielen die Egerländer in vielen Städten von Dresden bis Stuttgart.
Bereits zum 10-jährigem Jubiläum durften die original Egerländer mit ihrem damaligem Gründer und Leiter Ernst Mosch in der Carnegie-Hall ein Konzert geben, noch heute sprechen die Fans davon mit Begeisterung.
Text zum Konzert der Egerländer Musikanten in der New Yorker Carnegie-Hall von Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen.

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